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Montage- und Aufstellort des Wechselrichters

  • Was ist der ideale Aufstellort? Ein kühler, trockener und gut belüfteter Raum wie ein Keller oder ein Hausanschlussraum ist ideal für den Wechselrichter einer Solaranlage. Da die Elektronik der Photovoltaik-Komponente bei der Umwandlung von Strom Wärme erzeugt, verlängert eine niedrige Umgebungstemperatur die Lebensdauer und sichert einen dauerhaft hohen Wirkungsgrad.
  • Darf der Wechselrichter im Freien montiert werden? Viele moderne Wechselrichter besitzen die Schutzart IP65 und sind somit wetterfest für eine Montage im Außenbereich der Solaranlage geeignet. Dennoch sollte ein Platz gewählt werden, der vor direkter Sonneneinstrahlung und extremen Witterungseinflüssen geschützt ist, um eine Überhitzung der Photovoltaik-Steuerung im Sommer zu vermeiden.
  • Wie wichtig ist die Belüftung bei der Montage? Bei der Installation müssen zwingend die vom Hersteller vorgeschriebenen Mindestabstände zu Wänden und anderen Geräten eingehalten werden. Eine ungehinderte Luftzirkulation ist entscheidend, damit die Kühlrippen oder Lüfter der Solaranlage die Abwärme effizient abführen können, was die Betriebssicherheit der gesamten Photovoltaik-Technik garantiert.
  • Spielt die Geräuschentwicklung eine Rolle? Da Wechselrichter im Betrieb Summgeräusche oder Lüftergeräusche verursachen können, sollte die Montage der Solaranlage nicht direkt an Schlaf- oder Wohnraumwänden erfolgen. Eine stabile Befestigung an einer massiven Wand minimiert zudem Vibrationen und stellt sicher, dass die Photovoltaik-Anlage im Alltag akustisch nicht als störend empfunden wird.
  • Was ist bei der Zugänglichkeit zu beachten? Der Wechselrichter sollte für Wartungsarbeiten und zur Kontrolle des Displays oder der Status-LEDs jederzeit leicht zugänglich montiert werden. Eine Positionierung in Augenhöhe erleichtert dem Betreiber der Solaranlage die regelmäßige Überwachung der Photovoltaik-Erträge und ermöglicht dem Fachhandwerker im Servicefall einen schnellen Zugriff auf alle Anschlüsse.

Der optimale Aufstellungsort für einen Wechselrichter

Bei den meisten privaten Photovoltaikanlagen werden sogenannte Strangwechselrichter eingesetzt, die auf der Modulseite den Gleichstrom, der in Reihe geschaltete Solarmodule aufnehmen, und auf der Netzseite die Wechselspannung für die Netzeinspeisung bereitstellen. Modulwechselrichter und Zentralwechselrichter kommen eher selten oder gar nicht zum Einsatz und werden im Folgenden daher auch nicht berücksichtigt. Da der Wechselrichter sehr viel Abwärme produziert und selbst empfindlich gegenüber Hitze ist, sollte die Installation in einem kühlen und trockenen Raum, wie zum Beispiel im Keller oder der Garage erfolgen. Auch die Geräuschentwicklung der Geräte sollte nicht vernachlässigt werden.

Die Montage

Strangwechselrichter werden fast ausschließlich hängend an der Wand montiert. Dabei ist darauf zu achten, dass sie genügend Wärme an die Umgebung abgeben können und nicht durch andere Geräte oder Gegenstände verbaut sind. Die Montagerichtlininen, was Entfernung zur Decke und zu weiteren Geräten angeht, sind dabei unbedingt einzuhalten. Auch der Einspeisezähler sollte sich, um Übertragungsverluste gering zu halten, möglichst in der Nähe befinden. Der Modulstrom wird durch ein langes Gleichstromkabel zugeführt. Dieses sollte einen ausreichenden Querschnitt aufweisen, um die Kabelverluste möglichst gering zu halten. Für eine entsprechende Kabelzuführung vom Dach bis zum Wechselrichter ist ebenfalls Sorge zu tragen.

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von Jürgen P. aus Isny im Allgäu

Einfluss der Umgebungsbedingungen auf den Wirkungsgrad

Bei der Umformung des Gleichstroms in Wechselstrom tritt Abwärme auf. Da mit steigender Erwärmung des Wechselrichters dessen Wirkungsgrad sinkt, sollte die Umgebungstemperatur so gering wie möglich sein. Auch die Lebensdauer des Gerätes wird durch höhere Temperaturen negativ beeinflusst. So kann sich die Lebensdauer eines Wechselrichters schon bei wenigen Grad höheren Temperaturen halbieren. Äußerst negativ auf die Funktionstüchtigkeit wirkt sich auch Feuchtigkeit aus. Die Räume sollten deshalb trocken und staubfrei sein.

Anschluss der Solarmodule

Der Anschluss des Wechselrichters an die Solarmodule wird durch ein Gleichstromkabel realisiert. Da die Entfernungen zwischen den Photovoltaik-Modulen und dem Wechselrichter in der Regel recht hoch ist, sollte man unbedingt darauf achten, dass das Kabel einen geringen Innenwiderstand und somit wenig Verlustleistung hat. Hierfür werden üblicherweise Kupferkabel mit großen Kabelquerschnitten eingesetzt.

Letzte Aktualisierung: 09.03.2026