Menü

Photovoltaik im Einfamilienhaus

  • Wie hoch ist der PV-Ertrag beim Einfamilienhaus? Ein durchschnittliches Einfamilienhaus erzielt mit einer Solaranlage einen jährlichen Ertrag von etwa 8.000 bis 12.000 Kilowattstunden. Dieser Wert hängt stark von der installierten Modulfläche der Photovoltaikanlage sowie der regionalen Sonneneinstrahlung und Dachausrichtung ab.
  • Wie groß muss die Solaranlage sein? Für ein Einfamilienhaus wird meist eine Solaranlage mit 8 bis 12 Kilowatt-Peak Nennleistung empfohlen. Diese Dimensionierung deckt den typischen Strombedarf einer vierköpfigen Familie ideal ab und optimiert die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaikanlage durch hohen Eigenverbrauch.
  • Welche Dachausrichtung liefert den besten Ertrag? Eine Südausrichtung mit 30 Grad Neigung bietet für die Solaranlage auf einem Einfamilienhaus die höchsten solaren Erträge. Aber auch Ost-West-Dächer sind für Photovoltaikanlagen hochgradig attraktiv, da sie die Stromproduktion gleichmäßiger über den gesamten Tag verteilen.
  • Wie viel Strom verbraucht eine Familie selbst? Ohne Speicher nutzt eine Familie etwa 30 Prozent vom Ertrag der Solaranlage direkt im eigenen Einfamilienhaus. Durch intelligente Steuerung oder einen Batteriespeicher lässt sich dieser Eigenanteil der Photovoltaikanlage auf über 70 Prozent steigern und die Stromkosten senken.
  • Lohnt sich die Photovoltaikanlage finanziell? Ja, eine Solaranlage auf dem Einfamilienhaus amortisiert sich meist nach 10 bis 15 Jahren durch massive Stromkostenersparnisse. Die Kombination aus Eigenverbrauch und staatlicher Einspeisevergütung macht die Investition in eine moderne Photovoltaikanlage langfristig zu einer sehr rentablen Kapitalanlage.

Benötigte Komponenten und Kosten

Die zentrale Komponente jeder Photovoltaikanlage sind die Solarmodule. Hier findet die Umwandlung von Licht in Strom statt. Die Photovoltaik-Module sind beim Einfamilienhaus ständig den Wetter- und sonstigen Umwelteinflüssen ausgesetzt, ihre Qualität entscheidet maßgeblich über die Leistung und die Lebensdauer der PV-Anlage. Heute sind Solarmodule für etwa 700 Euro pro Kilowatt erhältlich. Wer 200 bis 300 Euro mehr investiert, kann jedoch oft eine deutlich höhere Verarbeitungsqualität erwarten. Daneben wird ein Wechselrichter benötigt, um den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln und zum größten Teil ins Netz einzuspeisen. Für Kleinanlagen auf Einfamilienhäusern sind Preise von 200 bis 300 Euro pro Kilowatt typisch. Insgesamt belaufen sich die Anschaffungskosten bereits auf weniger als 1.800 Euro pro Kilowatt. Rund 40 Prozent dieser Kosten entfallen dabei auf die Material- und Arbeitskosten für die Montage der Photovoltaik-Module und die Verkabelung der PV-Anlage.

Photovoltaik im Einfamilienhaus rechnet sich

Ein Blick auf typische Kosten und Erträge einer Photovoltaikanlage im Einfamilienhaus bestätigt die Rentabilität sehr schnell. Eine kleine Anlage mit einer Leistung von 5 Kilowatt verursacht Anschaffungskosten von rund 8.000 - 10.000 Euro. Durchschnittlich erzeugt eine solche Anlage 4.000 bis 4.500 Kilowattstunden Strom jährlich. Aktuell wird der größte Teil des Solarstroms noch ins Netz eingespeist. Im Gegenzug erhält der Betreiber die Einspeisevergütung. Die jährlichen Betriebskosten liegen üblicherweise im Bereich von 1-1,5 Prozent der Anschaffungskosten.

Schnelle und saubere Ausführung. Gute Beratung, freundliches & kompetentes Team. Weiterempfehlung: 100% 👍🏻👍🏻👍🏻
von Fridolin G. aus Aalen

Hoher Eigenverbrauch lohnt sich

Je größer die Differenz zwischen der Einspeisevergütung und dem Strompreis für Privatkunden wird, desto rentabler wird der Eigenverbrauch im Einfamilienhaus. Das führt dazu, dass Investitionen in Speichertechnologien zur Steigerung des Eigenverbrauchs zunehmend rentabel werden. Bereits heute werden Stromspeicher für Privathäuser angeboten. Müsste der nicht selbst verbrauchte Strom zu Börsenpreisen verkauft werden, lohnte sich deren Anschaffung schon jetzt. Aufgrund der Förderung der Einspeisung ist diese momentan jedoch noch die wirtschaftlichere Alternative.

Gute Zukunftsaussichten trotz auslaufender Förderung

Die Einspeisevergütung wird nach heutiger Planung in einigen Jahren auslaufen, im Juni 2023 betrug sie beispielsweise 8,20 ct/kWh. Das betrifft nur Photovoltaikanlagen, die dann in Betrieb genommen werden. Die Beispielrechnung zur Photovoltaik im Einfamilienhaus bleibt davon unberührt. In Verbindung mit fallenden Preisen für Stromspeicher und steigenden Stromkosten erhöht sich die Rentabilität vielmehr.

Letzte Aktualisierung: 08.03.2026