Solarzelle

Solarzellen sind der Kern einer Photovoltaikanlage. Sie wandeln die Sonnenstrahlen in Solarstrom um. Eine einzelne Solarzelle kann nur eine sehr geringe Leistung abgeben. Daher werden mehrere Solarzellen miteinander gekoppelt, sodass sich die Leistung kumuliert. Vor Wettereinflüssen werden sie durch eine Glasscheibe geschützt Sobald mehrere Solarzellen in eine Reihe geschaltet wurden, spricht man von einem Photovoltaik-Modul.

Technische Funktionsweise Funktionsweise_Solarzelle

Eine Solarzelle wird meistens aus Silizium gefertigt. Je nach Kristallart unterscheidet man drei Zelltypen. Es gibt polykristalline mit einer glitzernden Kristallstruktur und monokristalline mit einer einheitlichen Zelloberfläche. Außerdem gibt es noch die Dünnschichtmodule. Diese bestehen nicht aus Zellen, sondern entstehen durch das Aufdampfen von photoaktivem Halbleitermaterial auf eine Trägerschicht, wie z.B. Glas.

Die Umwandlung der Sonnenstrahlen in elektrischen Energie gelingt letztendlich durch einen photovoltaikschen Effekt. Eine Solarzelle besteht aus zwei Siliziumschichten, die mit unterschiedlichen Stoffen versetzt wurden und so verschiedene elektrische Eigenschaften besitzen. Bei Lichteinwirkung absorbieren die Elektronen die Energie der Photonen und lösen sich aus den Siliziumatomen. Durch die Bewegung der Elektronen entsteht eine elektrische Spannung in der Solarzelle und es fließt Gleichstrom. Für die Einspeisung ins öffentliche Netz muss der Gleichstrom noch durch den Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden.

Der Wirkungsgrad für polykristalline Solarzellen aus Silizium beläuft sich in der Praxis auf ca. 13 bis 16%. Monokristalline erreichen hingegen einen Wirkungsgrad von 14 bis 18%.

Photovoltaik & Solarthermie

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