Solarthermieanlagen

Solarthermieanlagen gibt es in zwei Formen. Entweder dienen sie dazu das Brauchwasser zu erwärmen oder die Heizung zu unterstützen. Darüber hinaus sind Kombianlagen möglich, die sowohl das Brauchwasser erwärmen und gleichzeitig die Heizung unterstützen. Beide Anlagen sind sich von der Funktionsweise her jedoch sehr ähnlich. Jeweils werden Solarkollektoren benötigt, die die Sonnenstrahlen in Energie umwandeln. Weiterhin wird neben dem Solarkollektor noch ein Solarspeicher benötigt, der die gewonnene Energie zwischenspeichert. Zur optimalen Nutzung der Solarenergie wird die Anlage von einer Regelungseinheit gesteuert.

Funktionsweise der Solarthermieanlagen Funktionsweise Solarthermie

Durch den Solarkollektor, der in der Regel auf dem Dach installiert ist, wird die Energie mittels des Absorbers gewonnen. Dieser wandelt die auftreffenden Sonnenstrahlen in Wärme um. Der Absorber befindet sich in einem wärmegedämmten Kasten, sodass möglichst wenig Energie verloren geht. Durch den Absorber fließt die sog. Wärmeträgerflüssigkeit, die sich erwärmt und im Solarspeicher (Wärmespeicher) zwischengespeichert wird. Am effizientesten arbeitet eine Solarthermieanlage, bei einem Anstellwinkel zwischen 30° und 45° und einer Ausrichtung nach Süden.  

 

Nutzen einer Solarthermieanlage

Solarthermieanlagen haben genau wie die Photovoltaikanlagen eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. Der Vorteil der Solarthermieanlagen besteht vor allem darin, dass sie schnell und ohne großen Aufwand an die bestehende Heizung angeschlossen werden können. In den Sommermonaten kann der komplette Warmwasserbedarf durch Solarthermie gedeckt werden. Aufs Jahr betrachtet kann man so bis zu 50% des Warmwasserbedarfs decken.

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